Kosten

Meine psychotherapeutische Praxis wird als Privatpraxis geführt.

Abrechnung für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte

Behandlungskosten können mit privaten Krankenversicherungen sowie der Beihilfe abgerechnet werden. Der Umfang der finanzierten Psychotherapie ist bei den privaten Krankenversicherungen unterschiedlich. Teilweise gibt es pauschale Stundenzahlen im Jahr (in der Regel 20 oder 30 Sitzungen), die ohne weiteren Antrag in Anspruch genommen werden können. Einige private Versicherungen nehmen eine Prüfung des Antrags vor und entscheiden dann über die beantragte Stundenzahl der Psychotherapie.

Bei Versicherten, die beihilfeberechtigt sind, gilt die Beihilfeverordnung für Psychotherapie, die eine Kostenübernahme für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie vorsieht. Falls mehr als zehn Sitzungen Psychotherapie erforderlich sind, muss vorab ein Antrag bei der Beihilfestelle gestellt werden. Die private Krankenversicherung des Beihilfeberechtigten schließt sich dem Bescheid der Beihilfestelle in der Regel an.

Abrechnung durch die gesetzliche Krankenversicherung

Aufgrund der sehr langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz in Berlin, besteht bei einigen gesetzlichen Krankenversicherungen die Möglichkeit, auch bei einem Psychotherapeuten ohne Kassensitz eine Psychotherapie durchzuführen. Dies bezeichnet man als „außertarifliche Regelung“ oder auch Antrag auf „Kostenerstattung für Psychotherapie“. Hierzu muss der Nachweis über mindestens fünf vergebliche Anfragen bei niedergelassenen Behandlern gegenüber der Krankenkasse erbracht werden. Da Wartezeiten über sechs Wochen von Seiten des Sozialgerichts als unzumutbar angesehen werden, besteht die Möglichkeit einer Finanzierung der Therapie. Näheres dazu kann in einem persönlichen Gespräch erfolgen.

Selbstzahler

Pro Sitzung werden 90 Euro in Rechnung gestellt.

Erstgespräch

Für ein Erstgespräch werden 90 Euro in Rechnung gestellt.